Nr. 0026
(Fulda-Lehnerz - Hilders)

 

Verfasser: F.P.  
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Typ: Strecke  
Startort: Fulda Lehnerz (ehem. Bahnhof) oder Stöckels  
Zielort: Hilders  
Gesamtlänge der Strecke: z. Zt. 15 km  
Erweiterungen/Abkürzungen:    
Überwiegender Wegtyp: Radweg  
Höhenänderung: Leichte Steigungen  
Untergrund: glatt bis Leicht rauh, Streckenweise starker Laubfall im Herbst  
Verkehr: Mäßig (Wochenende viele Radfahrer)  
Allgemeine Bemerkungen: Dieser Radweg ist erst kürzlich eröffnet worden und wahrscheinlich noch lange ein Geheimtip.
Ursprünglich war es eine Bahnstrecke, deren Schotterbett einfach belassen und ein Radweg (Breite i.d.R. 2,5m) oben drauf gebaut wurde.
Wenn man den Anfang finden will, muss man sich schon sehr gut auskennen in Fulda.
Ausgeschildert ist der Anfang noch nicht und in der Stadtinformation wissen die Damen noch nichts - leider!
 


Am besten ist es wohl sich an die Ausschilderung des Stadtteiles Fulda-Lehnerz zu halten und die Ausfallstraße Richtung Osten zu benutzen, bis man eine große Autobahnunterführung passiert. Dann kommt rechterhand irgendwann mal eine Ausschilderung des Radweges.
Einfacher noch ist es wohl nach dem Dorf "Stöckels" zu fragen, dort den ehemaligen Haltepunkt anzusteuern, dann ist man auch direkt am Weg. Dort kreuzt der Radweg auch die Hauptstraße das erste Mal und ist nicht zu übersehen.

Wer Bahnstrecken kennt, der weiss, dass die Steigungen recht gering sind (max 3%), aber dafür sehr lange andauern.
So ist es auch bei dieser Strecke: von Fulda aus geht es eigentlich nur bergauf, mit wenigen ebenen Abschnitten in den Orten.
Natürlich kreuzt die Strecke mehrere Feldstraßen und einige Kreisstraßen, aber letztere durch "Drängelgitter" klar vom Weg abgerenzt, so dass auch ein Anfänger Zeit und Gelegenheit hat abzubremsen oder er wird abgebremst. Bevor es auf die Straße geht, sollte man aber
schon mal rechts und links gucken, denn die Autofahrer sind dort nach meiner Beobachtung nicht auf kreuzenden Verkehr eingestellt oder gewarnt. Besonders schön sind die neugebauten Brücken. Die Zufahrten zu den Brücken sind alle mit Seitenleiteinrichtungen versehen, so dass niemand Angst haben muss die Böschung hinunterzusegeln, wenn er mal nicht rechtzeitig zum Stehen kommt.

Der Belag der Strecke ist durchgehend von guter griffiger Qualtität, wenn auch nicht so glatt, wie ihn ein Skater sich wünschen würde. Aber das hat spätestens dann seinen Vorteil, wenn es (auf dem Rückweg) die leichte, aber stetige Steigung bergab geht - 15 km lang! Wer das Bremsen noch nicht so gut beherrscht ist gut beraten sich irgendwie anders zu versichern. Der etwas griffigere Belag verhindert aber eine rasant zunehmende Geschwindigkeit ... so rollt man die 15 km zurück also sehr gemählich, zwischendurch kann man bei überschaubaren Streckenabschnitten auch noch richtig Speed geben!

Ein Problem wird sicherlich das Herbstlaub sein, denn große Streckenabschnitte verlaufen im Wald oder sind von Bäumen geschützt, was das Skaten im Sommer sehr angenehm macht. Und ob der Service (Sauberkeit und Befreiung von Splitt und Steinen etc.) in einem Jahr noch funktioniert wird sich zeigen.

Auf halber Strecke gibt es in Niederbieber mehrere Möglichkeiten zur Rast und Beköstigung in naheliegenden Kneipen und Restaurants, die sich teilweise schon auf die neue Kundschaft eingestellt haben. Sicher wird sich dort noch einiges entwickeln.
Zwischendurch gibt es im Abstand von 2-4 Km eine Schützhütte, falls es regnet oder der Hunger zur Rast zwingt.

Landschaftlich ist die Strecke sehr schön, sehr abwechslungsreich und bietet genug Gelegenheit zum Schauen, Picknicken und diversen Gelegenheiten für Schäferstündchen ....

Leider konnte ich die Strecken noch nicht gänzlich befahren, weil kurz vor Hilders noch eine Brücke errichtet werden mußte.
Auch waren die Schutzhütten noch im Aufbau, aber im nächsten Frühjahr wird sicherlich alles komplett sein. Als Attraktion ist noch eine 1 km lange Tunnelstrecke, der Milseburgtunnel, angekündigt. Der muss sich im oberen Teil der Strecke befinden. Dort bin ich wegen der Brückenbauarbeiten nicht hingekommen.

Abschließend sei gesagt, dass die 10 km aufwärts zwar etwas anstrengend sind, aber bergab wird man dafür entschädigt. Auch wenn die Strecke für Anfänger sehr geeignet ist, man sollte nicht gleich übertreiben und die ganze Strecke fahren wollen, wenn die Kondition nicht danach ist!

Viel Spaß wünscht
F.P.

 

 

Stand: 21.09.2003
©
F.P. & M. Lahr

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